Bedeutung von Methaphern

Die Metapher  ist  ein sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Sachverhalt durch einen anderen verdeutlicht wird, ohne dass ein direkter Vergleich zwischen beiden vorliegt. Die Umgangssprache ist reich an Metaphern, die aber oft nicht mehr als solche bewußt werden (z.B. ein Baum von Mann, Blütezeit des Internet, Beine wie Blei etc.).

Seit Menschengedenken werden Metaphern  von Literaten, Philosophen und Propheten genutzt, um gedankliche Inhalte zu vermitteln und neue Sichtweisen und Verhaltensmöglichkeiten zu eröffnen.

Mit metaphorischen Sprachmustern werden auf unbewußter Ebene Sinnesqualitäten und Erfahrungen angesprochen, die ein tieferes Verständnis dessen fördern, was gemeint ist.  Dieser vielschichtige Bedeutungsgehalt, der mit einer Vielzahl von Reizen unbewußte Suchvorgänge und Prozesse auslöst macht den Wert der Metapher für die therapeutische Kommunikation aus. Indem neue Sinnzusam-menhänge entstehen können, wird der Klient unterstützt, herkömmliche Begrenzungen des Denkens und Erlebens zu überwinden.

In besonderem Maße sind diese assoziativen Prozesse in einer Trance ausgeprägt. Wenn auch das Eintauchen in eine Geschichte, ein Märchen o. ä. schon eine Art Trance-Induktion bedeutet, wird der Betreffende doch aus der Situation hinaus „verführt“, sich in  andere Raum/Zeit – Dimensionen zu begeben, so wird erfahrungsgemäß durch eine vorgeschaltete Trance-Induktion eine größere Erlebnisdichte/-tiefe unterstützt.


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