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AD(H)S

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(von Georg Milzner)
 
Hypnotherapie und AD(H)S:
Trance, Eigensinn und innere Modulation

I. Einstieg
II. Eine Modediagnose?
III. Polarisierung
IV. Ein früher Psychiater
V. Böse oder krank?
VI. Lust und Selbstfindung
VII. Die Gefahren der Diagnostik
VIII. Der Therapeut als Spiegelbild des Problems
IX. Ritalin: Ja oder nein?
X. Sinn und Sehnsucht
XI. Balance und Stimulation
XII. Sich selber folgen dürfen
XIII. Autonome und therapeutische Trancen

 

 I. Einstieg

Die folgenden Reflexionen versuchen, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom AD(H)S unter einem hypnotherapeutischen Blickwinkel zu betrachten. Dabei werden insbesondere das sprachlichen Erzeugen innerer Wirklichkeiten (das „Suggerieren“) und die Rolle veränderter Bewusstseinszustände („Trancen“) beleuchtet werden. Meine Ausführungen enthalten eine Reihe von Überschneidungen mit einem Text, der im vergangenen Jahr in den „Sozialpsychiatrischen Informationen“ (Heft 3, 2006) erschien. Habe ich dort den Akzent mehr auf das kulturelle Umfeld gelegt, so hier jetzt auf die psychischen Strukturen und ihr mögliches Profitieren von einer hypnotherapeutischen Behandlung.

Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, dem man, wird ein „H“ dazu gesellt, die Hyperaktivität diagnostisch hinzufügt, beschreibt man gern auch als „Zappelphillipp“- oder „Träumerle“-Problematik. Das klingt hübsch, hübscher, als es gemeint ist. Insbesondere für einen, der insgeheim der Überzeugung anhängt, dass beides, das Verwilderte wie das Versponnene, Phänomene sind, von denen wir  gegenwärtig eher zuwenig haben, als zuviel.

Wie vielfach betont wurde (etwa von Sari Soldon 2000) ist der Begriff „Aufmerksamkeits-Defizit-Störung“ (engl. „attention deficit disorder“, ADD) falsch, denn die Betroffenen sind durchaus zu gehaltener Aufmerksamkeit in der Lage. Freilich handelt es sich um interessengeleitete Aufmerksamkeit, die schnelle Sprünge machen und eine wiederkehrende Tendenz zur Umorientierung zeigen kann.

Toben und Träumen: Gut, wenn man beides kann. Und schlecht, wenn man beides nicht zu steuern vermag. Da sowohl dem Toben, als auch dem Träumen aber etwas Trancehaftes zugehört, so ist möglicherweise tatsächlich die „normale“ Form des Steuerns hier nicht zu verwenden, sondern wir benötigen für die Modulation der Zustände andere, dem Trance-Erleben entlehnte Kompetenzen...

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