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Hypnose

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Insgesamt geht der Hypnotiseur dabei z.B. so vor, dass er zuerst das beschreibt, was der Hd sieht, hört und spürt. Dann leitet er allmählich über auf  inneres Erleben des Hd, also das, was sich dieser vorstellen soll. Sehr verkürzt als Beispiel:

 „...und während Sie nun diese Worte lesen und dabei auch die Umgebung der Schriftzeichen sehen, können Sie auch die Umrandung des Bildschirms wahrnehmen und die Geräusche der Umgebung hören, das Surren des Computers und auch anderes...während der Druck der Sitzfläche allmählich deutlicher wird und Sie sich vielleicht fragen, wodurch Sie diesen Druck der Sitzfläche gerade jetzt so deutlich spüren. ...und wenn Sie nun gleich in diesem Abschnitt die letzten Worte lesen, dann können Sie sich vielleicht an das erinnern was Sie zum Beispiel über Alltagstrance erfahren haben und welche Urlaubserinnerung da deutlich werden kann, ...oder wie es sein mag ...nochmals dort zu sein ...indem was Sie da sehen, hören und spüren ...mit offenen oder was es manchmal erleichtert ...mit geschlossenen Augen.     

Ein klassisches oft genutztes Vorgehen ist das der Fixation. Hierbei wird der Hd.angewiesen, auf einen Gegenstand oder einfach auf einen von ihm selbst im Gesichtsfeld ausgewählten Punkt zu schauen. Die  dabei auftretenden - natürlich bedingten - Veränderungen in der Wahrnehmung des Hd.(Wechsel von scharf und unscharf sehen, Augenbrennen u.a.), die der Hypnotiseur selbstverständlich kennt, werden von ihm dem Hd. rückgemeldet, sodass dieser, der Hd. zunehmend eine Art `Ja-Haltung´ zu den als `wahr´ erlebten Rückmeldungen des Hypnotiseurs entwickelt. Auf der Basis dieser als Rapport bezeichneten engen kommunikativen Verbindung beginnt der Hypnotiseur  `Vorgaben´ einfließen zu lassen, sogenannte Suggestionen, die zunehmend Einfluss auf die Wahrnehmung des Hd. nehmen, zuerst auf die die Ausrichtung der Wahrnehmung (...und wenn Sie mir jetzt weiter zuhören, können sie auch ganz deutlich den Druck der Unterlage spüren, der Ihnen die zunehmende Schwere signalisiert...)

 Mit der Vertiefung der Trance gehen neben der angesprochenen Änderung der Aufmerksamkeitsausrichtung (außen / innen) weitere Veränderungen einher. Beispiele für diese Trancephänomene sind: Entspannung (körperliche und / oder geistige), Analgesie (Schmerzunempfindlichkeit), Amnesie (Erinnenrungsverlust), Hypermnesie (Steigerung des Erinnerungsvermögens), Katalepsie (Körperstarre), Veränderung von kritisch logisch rationalem Denken hin zu ganzheitlich bildhaftem Denken usw.

Das weitere Vorgehen des Hypnotiseurs ist darauf ausgerichtet, die Trance zu nutzen für das Anliegen der Hypnose-Sitzung. Und das ist abhängig vom Anwendungsbereich (Bühne, Gericht, Psychotherapie)

Bei der Bühnenhypnose werden Trancephänomene für spektakuläre Vorführungen genutzt.

wird fortgesetzt

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Publiziert am: Mittwoch, 20. August 2008 (21357 mal gelesen)
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