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Ernest Rossi: Mind Body Healing

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I. Zusammenfassung
II. Erlebnisbericht

 

I. Zusammenfassung

Die Hypnotherapie und der Gen-Chip

Ernest Rossi im Institut für Hypnotherapie, eine Nachlese des Seminars `Mind Body Healing´

Ein geklärt wirkender, seine Sache zielstrebig verfolgender Ernest Rossi liess die Teilnehmer eine Konfrontation der Hypnotherapie mit Themen erleben, die uns in dieser Zeit, in der Psychotherapie zugunsten der biologischen Psychiatrie und des Gen-Labors an Bedeutung zu verlieren droht, nicht nur Hoffnung bringen kann, sondern Visionen und Perspektiven. Einmal mehr erwies sich Rossi als ein Psychosomatiker von Rang, der, als ehemaliger Analytiker, mit den klassischen Konzepten der Psychosomatik wohl vertraut ist - und sie beständig überschreitet.

Dass Traum und Trance, Leidenschaft und Bewegung auf unseren Körper einwirken, das wissen wir alle. Dass sie auch auf die Aktivität unserer Gene einwirken, das ist für die meisten von uns sicherlich  neu. Aber, um Rossi zu zitieren: “Genes do absolutely nothing by themselves.” Bei einigem Nachdenken erschliesst sich die volle Bedeutung dieser Aussage.  Es gibt körperliche Erkrankungen (wie z.B. Parkinson), die zwar genetisch prädisponiert aber auf Auslösereize angewiesen sind. Wenn diese destruktive Stimulation auch in mentalen Prozessen bestehen kann, dann liegt es nahe, dass auch heilende mentale Programme auf Genaktivitäten einwirken.

Rossi, der nur noch selten in Europa zu erleben ist und selbst grosse Kongresse meidet, brillierte mit zahlreichen praktischen Vorstössen und Modellen zur Anreicherung der Hypnotherapie. Hierbei nutzte er beispielsweise die Tatsache, dass unsere Hände in den neuronalen Strukturen des Gehirns im Verhältnis zu anderen Körperteilen in ungewöhnlich grossem Maß repräsentiert sind, um durch Hand-Aktivitäten in Trance Rückkoppelungsprozesse anzuregen. Die Ideomotorik, die er gemeinsam mit David Cheek weiter entwickelt hatte, ist so wiederum in Neuland vorgedrungen.

In einer Zeit, in der viele Therapeuten die Erfolgskontrolle fürchten, ersehnt sich Rossi die Möglichkeit, anhand von Gen-Chips die Wirkung von Hypnose auf die Gen-Aktivität zu messen. Mancher mag nun erstaunen und fragen, ob dies denn überhaupt möglich sei. Und hier ist es notwendig zu erläutern, dass es Rossi um eine bestimte Gruppe von Genen geht - die sogenannten “immediate early genes”, rasch aktivierbare Gene, zu denen etwa ZIF-268 und Interleukin-2 zählen.

Vielleicht wird Europa die geeignete Sphäre sein, um die Wirkung von Hypnotherapie auf unsere Gene zu untersuchen - denn hier, wo die Skepsis gegenüber der Genmanipulation im Labor tiefer sitzt als in Amerika, mag man offener sein für Konzepte, die heilsam wirken ohne deshalb völlig unberechenbar zu sein. Schon seit längerer Zeit wird am “Institut für Hypnotherapie” die Hypnose auch bei schweren Körperkrankheiten eingesetzt, und wir entwickeln beständig neue Modelle, um hier besser zu werden. Nach Ernest Rossis Seminar hat das “Institut für Hypnotherapie” nun darüber hinaus auch erste Kontakte mit Genetikern gebahnt, so dass für die nächste Zeit neue Diskurse und spannende Diskussionen zu erwarten sind - und womöglich auch eine neue bzw. ergänzte Praxis der Hypnotherapie.

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